Drei neue Upper-GI-Studien

(Chemo-)Immuntherapie Der erste Teil der Keynote-059-Studie, die Wirksamkeit und Sicherheit von Pembrolizumab bei Patienten mit vorbehandeltem fortgeschrittenen Magenkrebs untersucht, wurde im Rahmen einer Session vorgestellt (Fuchs CS et al., Abstract 4003). In diese Phase-II-Studie waren 259 Patienten mit rezidivierten oder metastasierten Tumoren des oberen Gastrointestinaltrakts (GI) eingeschlossen, die zwei oder mehr Therapielinien bekommen hatten. Bei einer Gesamtansprechrate (ORR) von 11,2 Prozent war die ORR bei Patienten mit PD-L1-Expression höher als bei PD-L1-negativen Patienten. Darüber hinaus zeigte sich in der Drittlinie eine höhere ORR als in der Viertlinie. PD-L1-positive Patienten in der Drittlinie profitierten sogar noch stärker (ORR 21,3%). Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Pembrolizumab in dieser stark vorbehandelten Patientengruppe gute Wirksamkeit und ein überschaubares Nebenwirkungsprofil zeigte. Der zweite Teil der Keynote-059-Studie wurde im Rahmen einer Posterdiskussion vorgestellt (Bang YJ et al., Abstract 4012). Untersucht wurde Pembrolizumab in Kombination mit 5-Fluoruracil (5-FU)/Cisplatin in der Erstlinientherapie von fortgeschrittenen Tumoren des oberen GI. Die ORR lag bei 60 Prozent, bei der Subgruppe mit PD-L1-positiven Tumoren sogar bei 69 Prozent. Das mediane progressionsfreie Überleben (PFS) betrug 6,6, das mediane Gesamtüberleben (OS) 13,8 Monate. Das Nebenwirkungsprofil war überschaubar.

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